Die Arbeitsprinzipien der Church

Der gesamten haupt- und ehrenamtlichen Arbeit im Jugendzentrum Church liegen gemeinsame Arbeitsprinzipien zugrunde. Die Arbeitsprinzipien sollen weder einschränkend wirken, noch die Individualität und die Kreativität des Einzelnen beschränken. Mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen und flankierenden „Wegweiser“, soll es einfach vereinfacht werden, dass alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Jugendzentrums Church immer wissen, wo geht die Reise hin, welchen Weg wir auf unserer Reise nehmen, um gemeinsamen den gesetzten Zielen immer näher zu kommen.

Die Öffnungszeiten, Angebote und Projekte sollen immer in der Art und Weise gestaltet werden, das diese nach Möglichkeit allen Kindern- und Jugendlichen in der jeweiligen Zielgruppe des Angebotes und Projektes offen stehen. Kein Kind oder Jugendlicher soll aufgrund seiner Nationalität, seines Glaubens oder seines sozialen Standes benachteiligt werden.

 

Es sollen im Rahmen der vorhandenen Ressourcen quantitativ und qualitativ möglichst hochwertige Ergebnisse erzielt werden. Die offene Kinder- und Jugendarbeit im Jugendzentrum soll jederzeit innovativ sein und auf Veränderungen soll möglichst zeitnah reagiert werden. Dieses setzt ein funktionierendes Qualitätsmanagement voraus. Um dieses zu gewährleisten findet – neben unregelmäßigen unterjährigen Treffen - mindestens einmal jährlich ein Strategie-seminar des Jugendzentrums Church statt, in welchem die Prüfung und Optimierung der Arbeitsprozesse und -inhalte den Schwerpunkt bildet.

 

Es ist dem Jugendzentrum Church wichtig, dass alle Mitarbeiter, Helfer und auch Besucher die Möglichkeit haben, auf die inhaltliche Gestaltung der Angebote Einfluss zu nehmenund an diesen partizipieren zu können. Um dieses zu gewährleisten, pflegt die Fachkraft eine enge professionelle Beziehung zu den Jugendlichen und bietet in regelmäßigen Abständen den Rahmen für die Partizipation der Jugendlichen, wobei das Mittel der Beteiligung an den Neigungen und Fähigkeiten der Jugendlichen ausgerichtet sein soll.

 

Das ehrenamtliche Engagement bei den Jugendlichen soll gefördert werden. Hierzu werden entsprechende Strukturen für das Ehrenamt aufgebaut und gepflegt. Die jugendlichen sollen zu ehrenamtlicher Mitarbeit motiviert werden und auch ein „Experimentierfeld“ erhalten, um Kenntnisse und Erfahrungen sammeln zu können.

Das Gespür der Jugendlichen für den Umgang mit anderen soll gestärkt werden. Es soll eine konstruktive Streitkultur gefördert werden.

 

Diese Arbeitsprinzipien dienen als „Leitlinien“ bei der offenen Kinder- und Jugendarbeit und sind mit Augenmaß in der jeweiligen Situation zu berücksichtigen.